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U17-Juniorinnen: Bayerische Auswahl gewinnt spannendes SFV-Vergleichsturnier

 

Selten verlief ein Vergleichsturnier des Süddeutschen Fußball-Verbandes (SFV) spannender als das der U17-Juniorinnen am 20./21.06.2026 an der Sportschule Schöneck (Karlsruhe). Gleich vier der fünf teilnehmenden Mannschaften hatten in ihrem jeweils letzten Turnierspiel die Möglichkeit, sich mit einem Sieg den Wanderpokal zu sichern. Letztendlich reichte der Auswahl aus Bayern eine Bilanz von einem Sieg und drei Unentschieden, um das Team aus Württemberg als Titelträger abzulösen. In beeindruckender Manier trotzten die Teams der extremen Hitze (bis zu 36 Grad), wegen derer am Samstag zwei der drei ursprünglich für den Nachmittag geplanten Begegnungen (Spielzeit jeweils 2 x 20 Minuten) bereits am Vormittag ausgetragen wurden. Für den zweiten Spieltag wurde die Spielzeit dann auf 2 x 15 Minuten gekürzt.

 

Schon nach dem ersten Spieltag zeichnete sich ab, dass es zwischen den Teams aus Bayern, Südbaden, Hessen und Württemberg ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Turniersieg geben würde. Bayern und Südbaden hatten sich mit jeweils vier Zählern (0:0 im direkten Vergleich) an die Spitze des Feldes gesetzt, Hessen und Württemberg folgten mit jeweils drei Zählern auf der Habenseite. Auf Seiten des Titelverteidigers aus Württemberg trauerte man im Auftaktspiel gegen Bayern einigen vergebenen Chancen in der ersten Spielhälfte nach, ehe man sich in der zweiten Halbzeit deutlich geschlagen geben musste. Dies machte die wfv-Auswahl um Trainer Steffen Sekler mit einem Sieg über die Talente aus Hessen wett, welche ihrerseits anschließend siegreich aus dem Vergleich mit dem Gastgeber aus Baden hervorgingen. Da die badische Auswahl auch schon gegen Südbaden leer ausgegangen war, waren ihre Hoffnungen auf den Turniersieg für den Folgetag auf ein Minimum gesunken.

 

Die Begegnungen des zweiten Spieltages waren im Hinblick auf den Turniersieg somit allesamt von entscheidender Bedeutung. Doch obwohl sich die Teams zahlreiche und teilweise hochkarätige Chancen erspielten, fielen in den Begegnungen zunächst kaum Treffer. So endeten gleich vier Spiele mit einem Remis (drei davon torlos), was die Entscheidung um den Turniersieg von Spiel zu Spiel vertagte. Die bayerische Auswahl um Trainerin Solveig Böhme hatte mit einem 1:1 gegen Hessen und einem 0:0 gegen Baden zunächst die eigenen Matchbälle vergeben. Da es aber anschließend auch im Duell zwischen Südbaden und Hessen, welche beide mit einem dreifachen Punktgewinn an Bayern hätten vorbeiziehen können, keinen Sieger gab, ruhte die bayerische Hoffnung auf Schützenhilfe im letzten Turnierspiel auf den Schultern der badischen Mannschaft, die es mit Württemberg zu tun bekam. Wie sehr sich alle Teams auf Augenhöhe begegneten, wurde auch dadurch belegt, dass Württemberg in Abhängigkeit vom Ausgang seines letzten Turnierspiels noch Erster oder Fünfter hätte werden können. Ein 3:2-Sieg der Gastgeber (nach 3:0-Führung) ließ die württembergischen Träume von der Titelverteidigung platzen, fiel jedoch aus badischer Sicht um ein Tor zu niedrig aus, um in der Tabelle noch auf Rang 4 zu springen.

 

Der Jubel auf Seiten der Bayern war anschließend riesig, denn obwohl die Juniorinnen aus dem Freistaat das Turnier ungeschlagen beendet hatten (ebenso wie Südbaden), kam der Turniersieg schlussendlich aufgrund der Dramatik des zweiten Spieltages vielleicht ein wenig unverhofft, war aber deshalb nicht unverdient. Die südbadische Auswahl von Trainerin Anne Beck musste sich wegen der schlechteren Tordifferenz mit Rang 2 begnügen, gefolgt vom Team aus Hessen.

 

Ergebnisse:

Württemberg – Bayern              1:4

Südbaden – Baden                    1:0

Hessen – Württemberg             1:3

Bayern – Südbaden                   0:0

Baden – Hessen                         1:3

 

Hessen – Bayern                        1:1

Württemberg – Südbaden        0:0

Bayern – Baden                          0:0

Südbaden – Hessen                   0:0

Baden – Württemberg               3:2

 

Abschlusstabelle: 

  1. Bayern                 5:2          6

  2. Südbaden           1:0          6

  3. Hessen                5:5          5

  4. Württemberg     6:8          4

  5. Baden                 4:6          4

Heinz-Herbert-Kreh-Turnier 2026: Bayern triumphiert erneut

 

Mit einem Heimsieg der Bayerischen Auswahl, welcher zugleich die Titelverteidigung bedeutete, endete das diesjährige Heinz-Herbert-Kreh-Turnier (U17-Junioren) des Süddeutschen Fußball-Verbandes, das am 16./17.05.2026 an der Sportschule Oberhaching ausgetragen wurde. Die bayerischen Talente gewannen alle ihrer vier Turnierspiele und verwiesen die Mannschaft aus Hessen auf Rang 2.

 

Das Team aus Bayern startete zunächst verhalten ins Turnier. Doch jeweils ein eigener Treffer in den Begegnungen gegen Südbaden und Baden reichte der Elf von Trainer Lars Schulz, um den ersten Spieltag mit der Maximalausbeute von sechs Punkten zu beenden. Ihre erste Begegnung des zweiten Spieltages gegen Hessen sollte für die Junioren aus dem Freistaat dann schon ein erstes Endspiel werden. Denn die Hessen hatten bis dahin ebenfalls nichts anbrennen lassen und hätten mit einem weiteren Dreier den Turniersieg eintüten können. Doch die Gastgeber demonstrierten eindrucksvoll, dass sie erneut den Wanderpokal in die Höhe stemmen wollen und setzten mit einem 4:1-Erfolg ein dickes Ausrufezeichen. Der Weg zur Titelverteidigung war für die Bayern somit geebnet. Perfekt gemacht wurde diese mit einem abschließenden Sieg über Württemberg (4:0), mit dem die U17 des Bayerischen Fußball-Verbandes auch die allerletzten Zweifel beiseite wischte, wonach der Turniersieg nicht hochverdient gewesen wäre.

 

Die hessische Mannschaft um Trainer Christoph Liebich musste sich trotz eines insgesamt erfolgreichen Turnierauftritts mit dem Silberrang begnügen. Zwar hatten die HFV-Junioren die Tabelle nach dem ersten Turniertag durch Siege über Württemberg (1:0) und Südbaden (2:0) aufgrund der besseren Tordifferenz noch angeführt und auch zum Auftakt des zweiten Spieltages gegen Baden ordentlich vorgelegt (2:0). Doch die bis dahin sehr stabile Abwehr musste im „Finale“ gegen Bayern die ersten Gegentreffer hinnehmen, die schlussendlich zur Niederlage führten und schließlich auch den Traum vom Turniersieg beendeten.

 

Abgeschlagen hinter den beiden Auswahlen aus Bayern und Hessen beendete die Konkurrenz aus Baden-Württemberg mit jeweils drei Zählern auf der Habenseite den Wettbewerb. Die südbadische Mannschaft von Coach Manfred Linden verschaffte sich mit einem deutlichen 3:0-Sieg über den Nachbarn aus Baden einen versöhnlichen Turnierabschluss und sprang somit auf der Zielgeraden noch auf Rang 3. Die Teams aus Baden und Württemberg wiesen nach Abschluss der letzten Turnierbegegnung auch die identische Tordifferenz auf, sodass das Ergebnis des direkten Aufeinandertreffens den Ausschlag über die Abschlussplatzierung gab. Dieses hatte Baden am ersten Spieltag knapp (1:0) für sich entschieden und hatte somit in der Tabelle die Nase vorn.

 

 

Ergebnisse:

Württemberg – Hessen                0:1

Südbaden – Bayern                      0:1

Baden – Württemberg                 1:0

Hessen – Südbaden                      2:0

Bayern – Baden                             1:0

 

Baden – Hessen                            0:2

Württemberg – Südbaden           1:0

Hessen – Bayern                            1:4

Südbaden – Baden                        3:0

Bayern – Württemberg                  4:0

 

 

Abschlusstabelle:

  1. Bayern                 10:1       12

  2. Hessen                  6:4         9

  3. Südbaden             3:4         3

  4. Baden                    1:6         3

  5. Württemberg        1:6         3

Eintracht Frankfurt ist Süddeutscher Meister der C-Junioren 2026

 

In der Neuauflage des Vorjahresfinals standen sich am 17.05.2026 im Schönebürgstadion in Crailsheim der FC Bayern München (Sieger C-Junioren-Regionalliga Bayern) und Eintracht Frankfurt (Sieger C-Junioren-Regionalliga Süd) im Endspiel um die Süddeutsche Meisterschaft gegenüber. 

Obwohl nach Ablauf der regulären Spielzeit sowie der Verlängerung keine Tore gefallen waren, sahen die 400 Zuschauer*innen eine hochklassige Begegnung, in der die beiden Teams eindrucksvoll zeigten, weshalb sie sich als Sieger ihrer jeweiligen Staffel für das Finale um den höchsten Titel in der Altersstufe der C-Junioren qualifiziert hatten.

Im Elfmeterschießen bewiesen schließlich die Frankfurter die besseren Nerven und konnten sich somit erfolgreich für die im Vorjahr in Backnang gegen den gleichen Gegner erlittene Niederlage (2:3) revanchieren. Für die Eintracht war es der insgesamt siebte Titelgewinn seit Austragung der Süddeutschen Meisterschaft der C-Junioren (erstmalig 1979). Der FC Bayern München, der zum siebten Mal in Folge im Endspiel stand, schrammte hingegen denkbar knapp an seinem insgesamt neunten Titel vorbei. Rekordmeister VfB Stuttgart (16 Titel) hatte als Abschlusszweiter der C-Junioren-Regionalliga Süd die Teilnahme am Endspiel verpasst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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